Das Wichtigste in Kürze
- Alle Varianten werden für dieselbe Wärmemenge, Nutzungsdauer und Preisbasis gerechnet.
- Investition nach Förderung und laufende Kosten bleiben getrennt sichtbar.
- Preis-, Effizienz- und Reparaturrisiken werden in mehreren Szenarien statt in einer Punktprognose dargestellt.
- Nicht messbare Faktoren wie Dachfläche, lokale Wärmeplanung, Emissionen und Komfort werden ergänzend bewertet.
Bei Gas und Öl gehören Schornsteinfeger, Abgasweg, Tank oder Anschluss, Wartung und CO₂-Preis in die Rechnung. Bei Fernwärme zählen Anschlusskosten, Grund- und Arbeitspreis sowie die lokale Preisformel. Bei der Dachwärmepumpe sind Strom, JAZ, Dachgewerke, Wartungszugang und ein möglicher späterer Krantermin relevant.
Da niemand Energiepreise über zwanzig Jahre sicher kennt, sind Bandbreiten ehrlicher als eine scheinpräzise Amortisationszahl. Ein Basisszenario wird durch höhere und niedrigere Energiepreise, andere Effizienz und unterschiedliche Ersatzzeitpunkte ergänzt. Förderungen werden nur angesetzt, wenn die Voraussetzungen im konkreten Projekt plausibel erfüllt sind.
Diese Punkte entscheiden im konkreten Projekt
Planung, Anlage, Gebäudeanpassung, Anschluss, Finanzierung und Förderung vollständig erfassen.
Energie, Grundpreise, Wartung, Messung, Schornsteinfeger und Hilfsenergie einbeziehen.
Preisänderungen, Effizienz, Reparaturen, Lebensdauer und regulatorische Entwicklung variieren.
Kühlmöglichkeit, Platzgewinn, Emissionen, PV-Nutzung und Unabhängigkeit separat bewerten.
Vollkostenmodell für vier Heizvarianten
Jede Variante erhält dieselbe Systemgrenze und nachvollziehbare Quellen für alle Annahmen.
Gebäude, vorhandene Anschlüsse, lokale Tarife und Systemtemperaturen verändern das Ergebnis. Ein allgemeines Ranking ersetzt keine Objektberechnung.
Fazit
Der faire Vergleich macht jede Annahme sichtbar und zeigt Bandbreiten statt Gewissheiten. So wird er zur Entscheidungshilfe – nicht zur Werberechnung für eine vorab festgelegte Technik.
